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Naturschutz im Garten

Der eigene Garten ist eine Oase, wenn man denn will. Blumen, Gemüse, Obst und vieles mehr erfreuen den Gärtner. Doch schon mit sehr wenig Aufwand kann der Garten auch verschiedenen Tierarten genau das Habitat bieten, das sie brauchen. Angesichts der seltener werdenden Arten, darunter zum Beispiel Igel, Wildbienen und verschiedene Frösche, ist es ökologisch sinnvoll, den eigenen Garten besucherfreundlich zu halten. Dabei müssen einige Maßnahmen selbst ergriffen werden. Und wiederum andere bestehen vor allem darin, Dinge nicht zu tun (und Arbeit zu sparen). Eine Übersicht gibt es hier.

Igel

Im Hochsommer

Gerade im Hochsommer tummeln sich Insekten und Amphibien im Garten, wenn dieser geeignet ist. Den vielen Wildbienen und auch einigen Schmetterlingen zuliebe, sollten viele verschiedene Blumen im Garten ganzjährig verfügbar sein. Auch einzelne Ecken mit Unkraut (Brennnesseln und Co) können sinnvoll sein. Auf Wildblumenwiesen, die auch mal ein paar Monate sich selbst überlassen werden, fühlen sich Wildbienen und Hummeln besonders wohl. Wer ganzjährig Wildbienen und Wildhummeln anlocken möchte, muss auch ganzjährig Blüten anbieten. Besonders geeignet sind alle Stauden und Blumen, die sich selbst neu aussäen. Besonders nektarstarke, zweijährige Pflanzen, die im Juni und Juli ausgesät werden, sind etwa Bart-Nelken, diverse Distel-Arten, Glockenblumen und Fingerhut. Ein Insektenhotel kann zusätzlich fleißige Insekten anlocken.

Außerdem ist der Juli auch die Zeit der jungen Igel. Diese haben es in den menschlich gestalteten Gartenanlagen immer schwerer. Damit sie ordentlich wachsen, bietet sich das Füttern an. Igel sind Allesfresser und mögen Beispielsweise Hunde- und Katzenfutter. Aber auch Nacktschnecken fressen sie gern, weshalb Igel im Garten ziemlich nützlich sind. Igel nisten dabei (wie ein paar andere Kleintiere auch) am liebsten in schattig gelegenen Haufen aus Holz oder großen Steinen. Ein solches Gebiet sollte in einer Ecke des Gartens angelegt werden.

Frosch im Wasser

Auch Frösche sind im Sommer äußerst aktiv. Damit diese sich ungestört vermehren und gedeihen können, sollten die Uferpflanzen nicht zu oft zurückgeschnitten werden. Frösche mögen es dicht bewachsen. Mindestens ein Streifen am Ufer sollte daher ganzjährig von Gartenarbeiten verschont bleiben.

Das richtige Mähen und Schneiden

Der Rasen sollte nicht zu oft gemäht werden. Wer auf den englischen Garten verzichtet, fördert das Bodenleben. Dies schließt Regenwürmer und diverse Insekten ein. Wachsen auch Blumen auf der Wiese, sollte diese nach dem Blühen am besten mit einer Sense gemäht werden. Die Blumen werden einfach liegen gelassen, damit die Samen von allein in den Boden gelangen. Erst nach einigen Tagen erfolgt dann ein Schnitt mit dem Rasenmäher.

Wer auf die Insekten Acht gibt, der mäht zwischen Juni und Ende August am besten nur per Hand oder auch mal gar nicht. So werden Käfer, Grillen und andere Arten nicht verletzt und können sich auch ausbreiten.

Vogel auf einem Ast

Das Schneiden von Hecken und Sträuchern sollte grundsätzlich im Spätsommer erfolgen. Im Sommer nisten oftmals noch Vögel in den Pflanzen. Insgesamt sollte beim Zuschnitt immer auf Nester (und ihre Bewohner) geachtet werden.

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